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WIllkommen beim Hockey-Club Herne e.V.

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Herner SC (1977 - 1993)

Die Geschichte unseres Vereins lässt sich in drei Epochen einteilen. Die erste Epoche entspricht dem Zeitraum, indem wir die Bezeichnug Herner SC trugen. Der Herner SC war ein Zusammenschluss von Vereinen verschiedener Sportarten (z.B. SV Sodingen/Fußball, UHU Herne/Handball, Herner EV/Eishockey, Ninja Herne/Kampfsport und Herner Tigers/Football). Die Hockeyer bildeten die einzige Abteilung, die auch den eigentlichen Vereinsnamen trugen. Zu seiner besten Zeit hatte der HSC über 1100 Mitglieder. Nach der ersten Feldsaison 1985 auf dem Tartan-Kleinspielfeld am Harpener Weg, erfolgte anschließend der Umzug auf den Ascheplatz der SpVgg. Horsthausen.

 

HCH

Herner EV
(1977-1989)

HCH 1

SV Sodingen
(1977-1989)

HCH 2

U.H.U. Herne
(1977-1991)

HCH 3

U.H.U. Herne
(1977-1991)

HCH 4

Herner SC
Abteilung Hockey
(1984-1993)

 

 

von Ralf Morscheid

 

2. April 1984

1. Treffen "Hockey" im Aktionsprogramm Breitensport: einmal wöchentlich lockeres Treffen auf dem Gysenberg-Rasen. Unglaublich, aber wahr: Der Hockeysport in Herne steht schon hier mehrfach vor dem Aus. Immer wieder montags (Treffen: 18 Uhr) gießt es wie aus Eimern. ich gebe meinem neuen Freizeitvergnügen nicht mehr lange, es ist einfach zu viel Pech.

25. Juni 1984

Beitritt der Gruppe zum Herner Sport-Club (bei einer Gegenstimme !?).

Ort: Sportamt, Auf dem Stennert

 

Das Hockeyteam ist somit die erste echte Abteilung des HSC, der bis dato nur Mutterverein für folgende Vereine war: Herner EV, SV Sodingen, UHU Herne. Erster Abteilungsleiter Hockey wurde Wolfgang Stoye, Stellv.: Rainer Flakowski, erster Trainer war damals Gunolf Bach, Bildungsreferent des WHV

Halle 1984/1985

Na bitte, wir bekommen sogar eine Halle: die Gymnastikhalle an der Börsinghauser Str. = weniger als ein Drittel, aber es macht Bock, leider kommen mal 14 Leute, öfters aber auch nur drei. Als es wieder mal sehr eng mit Leuten ist, entscheiden wir: OK, wir schauen noch einmal nächste Woche, wenn es wieder nur so wenige sind...dann lassen wir es eben sein....Schade...In den wenigen Trainings, die laufen, möchten gleich drei Leute Torwart werden: Jörg Esser, Ratti und ich: Mann, ich glaube, wir haben's damals richtig gemacht, Ratti :-)

Erstes Spiel der Vereinsgeschichte: Eintracht Dortmund III - HSC 17:3. Die HSC-Truppe hatte bis dahin noch nicht einmal gesehen, wie eine Bande aussah.

Feld 1985

Erstes Feldhockey-Meisterschaftsspiel (Harpener Weg): HSC - RTHC Rheine II 0:4 (0:0).
Das Team: Ratajczak, Stoye, Vietzke, Ludwig, F. Reineke, Morscheid, Hoffmann, Strößner, Flakowski, A. Großcurth, R. Reineke, Woinek.
Zuschauer: ca 60 (!) Der Platz war für unseren Start wie gemacht, aber wehe, es regnete! Spiegelglatt!


Gleich eine Woche später schon der erste Punkt beim 1:1 gegen den HC Georgsmarienhütte. Im August erstes eigenes Turnier am Harpener Weg (und Foto in der WAZ) Der HSC beendete seine allererste Feldsaison mit dem vorletzten Platz (Letzter Datteln 09) und 5:15 Punkten.

Halle 1986/1986

Dieter Vogel stößt zum Ende der Feldsaison zum HSC und verstärkt das Team zur Hallensaison. Der HSC schließt als vierter von fünf Mannschaften ab. Tabellenletzter wird der TV Gronau.

Feld 1986

Auch im zweiten Jahr kann der HSC die rote Laterne zu Saisonabschluß von sich weisen: Der TuS Weidenau (kann sich noch jemand erinnern? Die konnten rennen wie die Hasen...) wird hinter dem HSC Achter und Letzter.

Halle 1986/1987

Der HSC wird Dritter hinter dem SSV Hagen II und dem TV Werne. Datteln und Dülmen rangieren zum ersten Male hinter dem HSC.

Feld 1987

Erstes Kleinfeldturnier in der mit Kunstrasen ausgelegten Gysenberghalle: eine Menge Zuschauer verfolgten spannnende Spiele von Mannschaften, die über diese Idee alle geschwärmt haben. Der HSC kommt überraschend ins Finale und verliert dort gegen den HC Buer mit 2:5. Im dritten Jahr gelingt dem HSC der erste Aufstieg mit nur vier Verlustpunkten, hier also in die 2. Verbandsliga. Zum Abschluß gibt es ein 5:0 gegen den Moerser SC. Gegen Moers spielten: Ratajczak, Tilly, Widuckel, Jeyaratnam, Flakowski, Mühlfahrt, Ludwig, Morscheid, Großcurth, Strößner.

Halle 1987/1988

Hostivar Prag kommt zu Besuch nach Herne, das Hallenhockeyspiel endet 8:18. Der HSC spielt nach einem echten "Endspiel" (letztes Ligaspiel ausgerechnet gegen Verfolger TV Werne, Ergebnis 9:7) in der Aufstiegsrunde, muß den Aufstieg aber GW Paderborn überlasssen.


Jörg Wilking startet die Jugendarbeit:
Oktober - die neuformierte A-Jugend des HSC gewinnt mit 7:6 Toren ihr erstes Spiel gegen die Hockey AG vom Gysenberg.
November - mit der A-Jugend nimmt zu erstenmal eine Jugendmannschaft an der Meisterschaft teil (TW Michael Laverino, Karsten Ellert, Markus Lechte, Lars Plate, Mike Redler, Marc Wiedermann, Marc-Oliver Knappmann). Februar - erstes eigenes Jugendturnier am Harpener Weg.

Feld 1988

Der HSC tut sich zunächst schwer, eine Liga höher, rettet sich aber frühzeitig. Die Jugend des HSC nimmt zum ersten Mal an der Ruhrolympiade teil. Der HSC hat nun eine zweite Feldmannschaft! Im August hat der HSC die Ehre, gegen die tschechoslowakische Nationalmannschaft spielen zu dürfen. Das Spiel endet 2:8. Der HCH richtet erstmals die Hockeyspiele der Ruhrolympiade aus (Tartanplatz, Harpener Weg).

Halle 1988/1989

Mit Milan Timos kommt der CSSR-Nationalkeeper zum HSC. Dieser Coup macht die große Runde durch Hockey(West)Deutschland, na ja, wenigstens dort, wo wir spielten. Der HSC steigt endlich aus der letzten Liga (Bezirksklasse) in die 3. Verbandliga auf. Vorher gab es den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte mit dem 21:1 gegen den TV Dülmen. Die Aufstiegsrunde verließ der HSC ungeschlagen. Es spielten: Timos, Ratajczak; Vogel, Pawlaczyk, Reiners, Knappmann, Wiedermann, Weidinger, Ludwig, Strößner, Morscheid, Stieglitz. Trainer: G. Wysotzki Die Jugend B läßt aufhorchen durch das Erreichen der westf. Zwischenrunde.

Feld 1989

Der HSC gewinnt ganz überraschend sein zweites Gysenbergturnier nach einem nie erwarteten 5:0-Endspielsieg gegen den VfB Hüls. Die Gästeteams waren erneut sehr angetan von der Atmosphäre und der Turnierausrichtung. Abteilungsleiter ist zu dieser Zeit Dieter Vogel, wichtiger Mann im Hintergrund ist HSC-Geschäftsführer Herbert Schlegel, dem der Hockeysport in unserer Stadt so viel zu verdanken hat. Anschließend geht es auf die Reise nach Prag: zu Gast beim TJ Hostivar. Nationaltrainer Vladimir Poludvorny fungierte als Reiseführer durchs alte Prag und hoch zur Burg. Die Prager überrennen das (dezimierte) HSC-Team in Sachen Sportlichkeit und Gastfreundschaft. Gegeneinladung! Ende Mai kommt das CSSR-Team auf den Tennenplatz nach Horsthausen (0:6, das Ergebnis spielt aber kaum eine Rolle). Der HSC beschließt die Saison als Tabellendritter.

Halle 1989/1990

Erstmals ist der große doppelstöckige Hockeybus des DHB in Herne, die Resonanz ist beachtlich. Gleichzeitig "besteht" der HSC sein erstes Zwei-Tage-Turnier. Uschi Schmitz vom DHB lobte die damalige Aktion (Orga: J. Wilking). Die Stuttgarter Kickers sind besser noch als Hostivar Prag und gewinnen das Turnier. Milan Timos verläßt den HSC in Richtung HC Essen 99. Im November erstes HSC-Damentraining. Der HSC-Herren machen einen Durchmarsch in die 2. Verbandsliga. Die 2. steigt in die 1. Bezirksklasse auf.

Feld 1990

Die Knaben A spielen zum ersten Mal Großfeld im WHV-Pokal.

Halle 1990/1991

Die Damenmannschaft löst sich vor dem ersten Saisonstart auf. Der HSC verpaßt den Aufstieg knapp, die Jugend ist endlich etabliert in Westfalen.

Feld 1991

Nachdem das Aufstiegsgespenst verjagt war, klappte es beim HSC: Dritter in der Abschlußtabelle. 2. Herren 5. Platz. Die B-Jugend bildete eine Großfeld-Spielgemeinschaft mit TV Werne.

Halle 1991/1992

Das Herrenteam erledigt sein Ziel "Klassenerhalt", nachdem Gerd Wysotzki gleich auf drei Spieler (Niklas Hannibal, Frank Stieglitz und Frank Ludwig) verzichten muß. Die B-Jugend erreicht zum ersten Mal die Westfälische Endrunde.

Feld 1992

Keine Glanzsaison: der HSC endet nach einer katastrophalen Hinrunde im gesicherten Mittelfeld. Hiesfeld steigt in die 1. Verbandsliga auf.

Halle 1992/1993

Die A-Jugend des HSC wird westdt. Pokalsieger. In einem echten Krimi schlägt Herne sogar den HTC SW Bonn mit 4:3. Gerd Wysotzki verläßt Herne nach langjähriger Trainertätigkeit. Der HSC wird zum HC Herne, mittlerweile mit Michael Ratajczak an der Spitze. Ratti erledigt den ganzen Kram und wir werden eigenständiger Verein. Die Idee HSC (ein Großverein, ähnlich dem DSC) stirbt.

 

Ergänzungen von Marc Wiedermann, Marc-Oliver Knappmann und Ronald Kuhn

Ansprechpartner

Feld 2020

Aufgrund der Einschränkungen durch COVID-19 ist der Spielverkehr im Deutschen Hockey-Bund bis zum 31. Juli ausgesetzt.